Frühjahrsmüdigkeit

"Im Frühling spielen die Hormone verrückt", erklärt Apothekerin Christa Wenkoff die Hauptursache für Frühjahrsmüdigkeit. "Speziell das für den Schlaf-Wachrhythmus zuständige Melatonin ist dafür verantwortlich, dass sich während der Umstellung vom Winter auf den Sommer viele Menschen besonders matt fühlen."

Darum sind wir müde:
Die Produktion des Gute-Laune-Hormons Serotonin wird durch viel Tageslicht angekurbelt, was aber die Bildung des Hormons Melatonin stört. Das Durcheinander schlaucht den Organismus, Folgen sind Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen und Schwindelgefühle.
Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit:

  • Spaziergänge an der frischen Luft versorgen den Körper mit Sauerstoff und regen den Kreislauf an.
  • Sportarten wie Nordic-Walking, Laufen und Radfahren eignen sich bestens zum Sonne tanken. Mehr Serotonin strömt ins Hirn, die Laune steigt!
  • Wer täglich eine Stunde flott geht, sollte auf die Sonnenbrille verzichten. So kann mehr Licht über die Netzhaut des Auges auf den Körper einwirken.
  • Passen Sie Ihren Tagesrhythmus der Sonne an: Früh aufstehen und früh ins Bett.
  • Vorsicht beim Mittagsschläfchen: Nicht länger als 30 Minuten, sonst produziert der Körper wieder zu viel Melatonin!
© Covermotiv: Rolf Handke / pixelio.de


ENTSCHLACKEN
UND ENTGIFTEN

Frühjahrsmüdigkeit kann darauf hin deuten, dass der Stoffwechsel nicht optimal arbeitet.

Hier hilft: Entschlacken, entgiften und entsäuern! Ersetzen Sie die schwere Winterkost durch mehr frisches Obst und Gemüse: Ballast und Belastungen werden so besser abgebaut.

Nach der langen Heizperiode sind unsere Schleimhäute in Mund und Nase angegriffen und brauchen viel Flüssigkeit. Vergessen Sie also nicht, regelmäßig zu trinken!