Wechseljahre

"Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern eine normale Lebensphase, in der Veränderung passiert, wie in der Pubertät", so Apothekerin Christa Wenkoff in diesem team santé pharmcast. "Ob Anzeichen wie Veränderungen der Blutung und Hitzewallungen als Beschwerden empfunden werden, hängt von der Frau ab."
Früher riet man Frauen schnell zur Hormonbehandlung. Bedenken sind berechtigt: Künstliche Hormongaben sind nach heutigem Wissensstand nur dann anzuraten, wenn Knochenschwund als erbliche Belastung besteht oder die Lebensqualität durch die Beschwerden deutlich gemindert wird.

Mehr Bewegung im Alltag stärkt die Knochen und fördert das Wohlbefinden. Die darauffolgende Müdigkeit sorgt für guten Schlaf. Eine ausgewogene Ernährung mit Obst, Gemüse und Milchprodukten plus täglich mindestens 1,5 Gramm Kalzium wirkt dem Knochenabbau entgegen. Es gibt auch eine Reihe pflanzlicher Hormone, die an den gleichen Stellen im Körper wirken wie Hormone, ohne echte Hormone zu sein.
Tipps für die Wechseljahre:

  • Klimakterium als normale Lebensphase ansehen
  • Viel Bewegung und Ausgleichssport
  • Ausgewogene, kalziumreiche Ernährung
  • Ausreichend Flüssigkeit zuführen
  • Psychotherapeutische Begleitung in Anspruch nehmen
  • Den Prozess des Alterns positiv bewerten
  • Herausfinden, was man will und selbstbestimmt diesen Zielen folgen
  • Soziales Netzwerk pflegen
Eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet sich an, den "Wechsel" selbstbestimmt zu durchleben. Medizinische Hilfe und Naturheilkunde wirken unterstützend. Für manche Frauen sind dagegen ihre Freundinnen besonders wichtig, Entspannung, ein soziales Netzwerk und gesellschaftliches Engagement.
© Covermotiv: Gabi Schoenemann / pixelio.de


ÖSTROGENHALTIGE
LEBENSMITTEL

Hätten Sie gewusst, dass das weibliche Sexualhormon zugleich essentiell für das Speichern von Gedächtnisinhalten ist?

Der sinkende Östrogenspiegel im Wechsel beeinträchtigt eine Reihe von Körperfunktionen - wie z.B. das Merk- und Hörvermögen. Er kann sogar zu Knochenschwund führen. Nach der Menopause sollten Sie daher vermehrt zu folgenden Lebensmitteln greifen:

  • Sojabohnen   
  • Esskastanien     
  • Sesam  
  • Saflor-Öl  
  • Sonnenblumenkerne
  • Kürbiskerne  
  • Yamswurzel
  • Rotklee und Wiesenklee
  • Leinsamen

Wenn Sie obige Lebensmittel nicht mögen oder diese nicht genügend in Ihrem Speiseplan vorkommen, empfehlen wir Ihnen in Ihrer team santé Apotheke gute Nahrungsergänzungsmittel.