Page 2 - news santé - Das Gesundheitsmagazin der team santé apotheken
P. 2

                                   Liebe Leserinnen und Leser!
Gleich zwei erfreuliche Anlässe gibt es in diesem Heft zu feiern: Wir star- ten mit einem neuen vier- teiligen team santé-Krimi, der diesmal aus der Fe- der der Autorin Eva Holz- mair stammt. Bei ihr er- mitteln Putzfrau Tunka und Inspektor Lucinsky im Apothekenmilieu. Das kann nur unterhaltsam und spannend werden! Der zweite erfreuliche Anlass ist – wir haben es im letz- ten Heft bereits angekün- digt – das 10-jährige Jubi- läum von team santé. Dazu präsentieren wir Ihnen vier Extraseiten in der Mitte des Magazins. Von diesen beiden Besonderheiten abgesehen, beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe mit dem Schwer- punkt „Erwachsensein“. Was bedeutet es, die Jugend hinter sich zu lassen und ist es heute überhaupt noch er- strebenswert, erwachsen zu werden?
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und lassen Sie sich die Möglich- keit auf Ihren Mercedes nicht entgehen!
Ihr Mag. pharm.
Thomas Kunauer Geschäftsführer von team santé
Als Jugendliche herbeigesehnt, später so weit wie möglich hinausgezögert. Peter Pan lässt grüßen: Wer wollte je erwachsen sein?
 Spätes Erwachsensein
  Alt wird man von selbst. Erwachsenwerden erfordert etwas mehr Einsatz. Kalenderspruch
„Wenn ich erst einmal erwachsen bin, dann ...“ Was das Kind oder der Jugendlichen ein täglich wiederholtes Mantra ist, stellt sich, erst einmal im Erwachsenenalter angekom- men, nicht mehr als so attraktiv heraus, wie einst phantasiert. Zwar darf man jetzt, so man die Frage der Gesundheit einmal hint- anstellt, Schokolade bis zum Umfallen essen, aufbleiben, so lange man will, und am PC zocken, was das Zeug hält. Doch dass man als Erwachsener Bedürfnisse über Wünsche stellen und Verantwortung für sein Leben übernehmen muss, das finden manche dann
nicht mehr so erstrebenswert. Lieber Kind bleiben also, nicht erwachsen werden?
Lebensphasen verschwimmen
Die vier Lebensphasen Kindheit, Jugend, Erwachsensein und Alter lassen sich heute nicht mehr genau voneinander abgren- zen. Speziell der Weg zum Erwachsensein wird durch lange Ausbildungen und wirt- schaftlich prekäre Umstände immer wei- ter Richtung Lebensmitte hin verscho- ben. Der Auszug aus dem Elternhaus und die Gründung einer eigenen Familie wird durch Wohnungsknappheit schwieriger, Jobs müssen häufiger gewechselt werden, in der PartnerInnenschaft will man/frau sich nicht festlegen.
  Erwachsensein wird mit Gestresstsein, Geldsorgen und Zeitmangel in Zusammenhang gebracht.
       02
Ausgabe: 34, Herbst 2019
Verlängerte Jugend:
inside team santé
 

















































































   1   2   3   4   5