Page 18 - News Santé - Das Gesundheitsmagazin der Team Santé Apotheken
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 Nachgefragt:
3 Leserforum
Valentin Z.: Es ist schon so viel über die
Frühjahrsmüdigkeit geschrieben worden. Was hilft denn wirklich?
PKA Monika Silberbauer-Berger von der Team Santé Paulus Apotheke antwortet: Die Frühjahrsmüdigkeit lässt sich wis- senschaftlich mit der Umstellung des Körpers auf die klimatische Verände- rung nach einer längeren Winterpause erklären. Dafür benötigt der Körper 4-6 Wochen. Die Symptome in die- ser Zeit sind vielfältig und individuell verschieden stark ausgeprägt. Am häu- figsten treten Müdigkeit, Wetterfüh- ligkeit, Schwindel, Kreislaufschwäche oder depressive Verstimmungen auf. Eine andere Ursache ist das Hormon Serotonin, denn in den Wintermona- ten ist der Serotoninspiegel sehr nied- rig. Um diesen wieder anzukurbeln, soll man sich möglichst viel im Freien und im Sonnenlicht aufhalten. Dies un- terstützt auch das Herz-Kreislaufsys- tem und einen normalen Blutdruck.
Leserinnen und Leser fragen nach:
Wir freuen uns über Ihre Einsendung unter: leserforum@teamsante.at
 Der schweren Winterkost fehlt häu- fig eine ausreichende Menge an Obst und Gemüse. Verzichten Sie daher auf fettes, schweres Essen sowie Süßigkei- ten. Sorgen Sie für eine positive Stim- mung durch Unternehmungen in Ge- sellschaft, die Spaß machen und brin- gen Sie Farbe in Ihre Kleidung. Un- terstützung und Stärkung erhalten Sie durch Nahrungsergänzungen mit Vi- taminen, Spurenelementen oder Mi- neralstoffen und durch unsere kompe- tente Beratung in der Apotheke. Ma- gnesium ist dabei besonders hervorzu- heben: Es unterstützt den Stoffwechsel, die Muskel- und Nerventätigkeit und wirkt beruhigend bei Stress ohne müde zu machen. Energieprodukte in ausge- wogener Kombination von Taurin, Ar- ginin, Vitamin C, Vitamin B, Vitamin D oder Coenzym Q10, um nur einige zu nennen, können wir Ihnen durch in- dividuelle Beratung empfehlen.
So werden Sie gesund und munter durch das Frühjahr kommen!
Nana B.: Meine wechseljahrbedingten Hitzewallungen werden immer schlim- mer. Innerhalb von Sekunden bin ich schweißnass. Wenn ich in solchen Mo- menten auch noch eine FFP2-Maske aufhabe, leide ich besonders darunter. Haben Sie Tipps?
PKA Monika Silberbauer-Berger von der Team Santé Paulus Apotheke antwortet: Tatsächlich ist der Leidensdruck von Frauen, die starke und häufige Schweiß- ausbrüche während des Wechsels haben, hoch. Verstärkt durch das Tragen von Maske und den Anforderungen im Be- rufsleben ist es darum wichtig, hilfreiche Tipps und hochqualitative, natürliche Produkte mit Fachkompetenz bei uns in der Apotheke zu erhalten. Prinzipiell gilt: Wer stark schwitzt, soll viel trinken. Am besten Wasser, Mineralwasser, un- gesüßten Tee oder erfrischende Joghurt- Drinks. Nicht nur das Trinken, sondern vor allem die Umstellung der Ernäh- rung auf kühlende und leicht verdau- liche Lebensmittel hilft. Hier ein paar Empfehlungen: Gazpacho Suppe, erfri- schende und kühlende Salate, Milchpro- dukte und sämtliche Sojaprodukte, die Kalzium und pflanzliches Eiweiß liefern. Als Nahrungsergänzungen aus der Apo- theke empfehlen sich Salbei und Wei- zengras in Kombination mit Rosmarin- säure. Sie verringern die Schweißpro- duktion und hemmen den Schweißge- ruch. Im Weizengras befinden sich eine hohe Menge an Magnesium und Chlo- rophyll mit desodorierender Wirkung. Wir in der Apotheke setzen uns für die Frau im Wechsel ein und begleiten mit natürlichen Produkten und fachlicher Beratung durch diese heiße Phase!
   Sorgen Sie für eine positive Stimmung durch Unternehmungen in Gesellschaft, die Spaß machen.
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Ausgabe: 44, Frühling 2022





















































































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